Ernährungsberatung mit Marie Walther
Ich bin Marie Walther und unterstütze dich dabei, deine Ernährung gesund, ausgewogen und genussvoll vegetarisch oder vegan zu gestalten. In meiner individuellen Ernährungsberatung begleite ich dich bei der Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung und bei Fragen rund um eine gesunde vegetarische und vegane Ernährung.

Sie wollen nun den Schritt zur vegetarischen oder sogar veganen Ernährung wagen und es fällt Ihnen schwer? Sie zweifeln daran, sich damit gut zu tun oder wissen nicht, wie Sie bekannte und geliebte Gerichte ändern können, ohne Verzicht? Sie haben den ärztlichen Rat erhalten, auf tierische Produkte zu verzichten oder können moralisch nicht mehr hinter dem Verzehr von Fleisch oder tierischen Produkten stehen?

Oder Sie sind bereits vegetarisch/vegan und suchen Unterstützung zur Verbesserung von Beschwerden, die sich durch eine Anpassung der Ernährung erreichen lassen, versuchen sich allgemein gesünder, nachhaltiger, biologischer und regional/saisonaler zu ernähren? Vielleicht suchen Sie Unterstützung zur Ernährung ohne Weizen, zu einer basischeren Ernährung oder einer Histamin-armen Ernährung?

Dann sind Sie hier richtig. Ich möchte Menschen guten Willens auf dem nicht immer ganz einfachen Weg zum Vegetarismus oder Veganismus begleiten und Ihnen mit fachlichen Tipps zur Gesundheit, Rezepten mit viel Genuss und moralisch und geistig bestärkenden Ideen zur Seite stehen. Und ich möchte Menschen, die es bereits geschafft haben dabei unterstützen, diese beiden wunderbaren Ernährungsformen gesund und glücklich umzusetzen.

Dabei bewerte ich nicht zwischen vegetarisch oder vegan, obwohl natürlich vegan der nächste Schritt ist, zu einer ethischen, umweltschützenden und außerdem noch gesünderen Ernährung, den ich sehr honoriere! Aber ebenso möchte ich den Vegetarismus als Entscheidung honorieren, der meiner Meinung nach im Übergang vom Fleischessen schwer sein kann und mehr gesellschaftliche und psychische Herausforderungen bietet, als dann der weitere Übergang zum Veganismus. Vielfach wurde er beschrieben, als eine Erkenntnis der Diskrepanz des eigenen Verhaltens zu dem Wissen um Grausamkeit und Umweltzerstörung, als ein Erwachen, die Augen öffnen, als ein Ende der Gehirnwäsche und als schwer und steinig. (Wenn Sie sich für diese Geschichten interessieren, kann ich Ihnen Karen Duve: „Anständig essen“ und Jonathan Safran Foer: „Tiere essen“ empfehlen!). Diese Schwierigkeiten liegen auf dieser Schwelle und müssen beim Übergang zum Veganismus, als pure Weiterentwicklung des Weges nicht nochmal genommen werden. Und eben dieser Übergang, all die Erkenntnisse und Abschiede von so vielen Glaubenssätzen und Ritualen, die bei dem ersten und meiner Meinung nach größeren Schritt weg vom Fleisch erlebt werden, ist mein Thema und wie ich finde der Grundstein für alles weitere. Der Schritt zu Bewusstheit der eigenen Ernährung. Eine Bewusstheit über den eigenen Konsum, den Doktrinen in unserer Kultur beim Essen und der eigenen Verantwortung.

Denn unsere Verantwortung ist riesig, auch wenn jeder Einzelne glaubt, kaum etwas ausrichten zu können. Schon wenn durch mehr Bewusstsein in Deutschland seit 2019 der Fleischverzehr sinkt und sich zwischen 2021 und 2022 dadurch die Produktion von Schweinefleisch um fast eine halbe Million Tonnen verringerte, ist das ein Erfolg jedes Einzelnen Konsumenten, durch jede einzelne Kaufentscheidung und zeigt einen positiven Weg mit schnellen, tollen Konsequenzen. Ein kleiner Schritt bei jedem Einkauf in die Richtung einer ethischen und gesunden Ernährung, die die Umwelt nicht ausbeutet, nicht im extremen Maße den Klimawandel befeuert, für die kein Regenwald abgeholzt wird usw. und endlos sofort. Diese Schritte hin zur Bewusstheit gilt es zu feiern, zu unterstützen und zu verstärken.

Es sind nicht nur rund 80 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche weltweit, worauf allein Futtermittel angebaut werden, was unglaubliche Ungerechtigkeit in der weltweiten Ernährung der Menschheit zur Folge hat, die Haltung von sogenannten Nutztieren verschlingt darüber hinaus Unmengen an wertvollen Ressourcen und Energie und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. All dies ist hinlänglich bekannt, auch die Zustände und Gewalt gegenüber fühlenden Lebewesen bei deren Haltung und Schlachtung. Trotzdem leben in Deutschland nur rund 10 % der Menschen vegetarisch, vegan nur 2 %. Wieso ist das so? Kulturell verankerte Rituale und Glaubenssätze, die wir von Kindheit auf Lernen; Falschinformationen, wie, der Mensch brauche tierische Produkte, um gesund zu sein; eine kollektive Normalisierung und Verdrängung von Tierleid und vor allem sehr gut inszeniertes Marketing.

Eine Pflanzliche Ernährung ist das Beste, was Sie ihrem Körper tun können. Vor allem das Risiko an Volkskrankheiten wie erhöhtem Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, zu hohem Cholesterinspiegel, rheumatischen und anderen Autoimmunerkrankungen, Darm- und Prostatakrebs und Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts zu erkranken sinkt durch eine vegetarisch/vegane Ernährung enorm.

Es gibt keine vernünftigen Gründe Fleisch und tierische Produkte zu verzehren. Das Argument „haben wir schon immer so gemacht“ ist widerlegbar, denn nachweislich haben sich unsere Vorfahren hauptsächlich durch das Sammeln von Pflanzen ernährt und das Argument „aber es schmeckt gut“ lasse ich schlicht nicht gelten. Wenn man sich als Mensch für sozial, menschlich und empathisch hält, können diese Werte nicht bei der Spezies aufhören, zu schnell führt dieser Weg zu anderen Diskriminierungen aufgrund einer Machtposition und angeblichen Überlegenheit ( hier durch Intelligenz). Tiere sind fühlende und leidende Wesen, uns extrem nahe verwandt und wirkliche Intelligenz besteht daher für mich aus Empathie und Bewusstheit eben darüber.

Wenn ich (jetzt immer noch) Ihr Interesse geweckt habe, kontaktieren Sie mich doch über dieses Formular und wir vereinbaren ein kostenloses Erstgespräch. Mehr Informationen finden Sie unter – Angebote.

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